Theater

Collage aus Bildern von den letzten Aufführungen

Die The­a­ter­grup­pe der AMV Fri­de­ri­ci­a­na, be­nannt nach den Spiel­stät­ten des an­ti­ken The­a­ters, be­steht seit vie­len Jah­ren. Hier kön­nen sich Stu­dent­In­nen und an­de­re The­a­ter­be­gei­ster­te auf und hin­ter der Büh­ne kre­a­tiv be­tei­li­gen. Da­zu ste­hen Pro­ben­räu­me und ein brei­tes An­ge­bot an Tech­nik zur Ver­fü­gung. Ak­tu­ell be­steht das AMVi-The­a­ter aus mehr als 40 Mit­glie­dern, mit de­nen sich in na­he­zu je­dem Se­mes­ter meh­re­re Pro­duk­ti­o­nen auf die Bei­ne stel­len las­sen.

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Szene aus der „Ballade vom traurigen Café“, Aufführung im Sommersemester 1993

Was hat eine Studentenverbindung mit einer Theatergruppe zu tun?

Zu­nächst ging's beim „Stu­den­ten­ge­sang­ver­ein Er­lan­gen“ (so der ur­sprüng­li­che Na­me) nur um Mu­sik, aber schon um 1900 spiel­ten un­se­re Alt­vor­de­ren auf Knei­pen klei­ne­re The­a­ter­stü­cke als Ein­la­gen. Aus den 1920er Jah­ren sind dann ei­gen­stän­di­ge The­a­ter­auf­füh­run­gen be­kannt, z.B. der Lust­spie­le „Heim­li­che Braut­fahrt“ und „Das Ex­tem­po­ra­le“ so­wie der Dra­men „El­ga“ von Ger­hart Haupt­mann und „Tor und Tod“ von Hu­go von Hof­manns­thal.

In der NS-Zeit wurde die Ver­bin­dung ver­bo­ten, und in den ers­ten Nach­kriegs­jah­ren wa­ren die Ak­ti­ven mit der prak­ti­schen Be­wäl­ti­gung des All­tags voll­auf be­schäf­tigt. Danach, in den 1960er und 1970er Jah­ren mach­te man Ka­ba­rett (manch­mal zum Miss­fal­len der Al­ten Her­ren) und wag­te sich auch an die Mo­der­ne („War­ten auf Go­dot“). Ir­gend­wann schlief die The­a­ter­grup­pe ein und wur­de erst im Som­mer­se­mes­ter 1989 wie­der ins Le­ben ge­ru­fen.

(Wenn man allerdings Knei­pen als Rah­men für eine Art Im­pro­the­ater an­sieht, dann spie­len wir seit 1878 The­a­ter ...)

Absatztrenner

Die Aufführungen seit 1989