„Der Untergang des Hauses Usher“

Plakat zum Theaterstück „Der Untergang des Hauses Usher“

Der be­rühm­te Klas­si­ker der ro­man­ti­schen Schau­er­li­te­ra­tur!

„Ich war den gan­zen Tag lang ge­rit­ten, ei­nen grau­en und laut­lo­sen me­lan­cho­li­schen Herbst­tag lang – durch ei­ne ei­gen­tüm­lich öde und trau­ri­ge Ge­gend, auf die er­drü­ckend schwer die Wol­ken her­ab­hin­gen. Da end­lich, als die Schat­ten des Abends her­nie­der­san­ken, sah ich das Stamm­schloß der Usher vor mir. Sein Ei­gen­tü­mer, Ro­de­rick Usher, sprach von ei­ner hef­ti­gen kör­per­li­chen Er­kran­kung – von nie­der­drü­cken­der geis­ti­ger Zer­rüt­tung – und ei­nem ihm in­ne­woh­nen­den Angst­ge­fühl.

Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich wur­de gleich beim ers­ten An­blick die­ser Mau­ern von ei­nem un­er­träg­lich trü­ben Ge­fühl be­fal­len – wie ge­trie­ben von selt­sa­men in­stink­tiven Ah­nun­gen. Viel­leicht hät­te ein scharf­prü­fen­der Blick ei­nen kaum wahr­nehm­ba­ren Riss ent­de­cken kön­nen, der an der Front­sei­te des Hau­ses vom Dach im Zick­zack die Mau­er hin­un­ter­lief …"

Absatztrenner

Am 6., 7. und 8. Mai 2015, jeweils um 20.00 Uhr
im Saal der AMV Fridericiana Erlangen, Glückstraße 3, Erlangen

Re­ser­vie­rung un­ter Karten ++ amv.org oder un­ter 09131 22514
Eintritt frei