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ER, 15.XII.08.
Lieber Leibfuchs!
Damit Du mich nicht
etwa (?) Thomas-
kneipe wähnst, teile Dir
mit, daß ich bereits Freitag
heimfahre. Meine kleine
Schwester ist nämlich erkrankt,
(?) auch sonst habe ich man-
chen Grund, weshalb ich
nicht mehr warte. Die
Kritik unseres Kanzeator (?)
habe ich trotz einfrigen Nach-
sehens noch nicht gefunden.
Hoffentlich ists gut ausgefallen!
Frohe Ferien! Dein Leibf. H. Amann![]()
Weder der Empfänger, Herr Leo Friedmann, cand. jur. in München, Türkenstr. 90/II., Mittelgeb., noch der Unterzeichner H. Amann sind als Mitglieder in der Haasschen Bundesgeschichte verzeichnet. Letzterer unterschrieb aber sowieso nicht mit dem Fridericenzirkel, so dass es sich um Korrespondenz zwischen Münchner Verbandsbrüdern handeln könnte, zumal damals eine ganze Reihe von ihnen in Erlangen im Bund verkehrten.
Vielen Dank an Horst und Martha G. für die Entzifferung der Deutschen Schrift!