SV-Theater(s)t(aff)age
Einmal mehr beweist der SV seine beiden großen Talente: zu organisieren und Leute zusammenzuführen.
Vom 17. bis 19. Juli diesen Jahres fand ein Ereignis statt, dass den schönen Titel SV-Theatertage trug, die nach dem eher mäßigen Erfolg in Darmstadt im letzten Jahr heuer in die zweite Runde gingen. Die Bezeichung ist allerdings schon sehr zynisch, denn statt Tagen bot sich ein Tag. Ein voller Tag aber, immerhin.
Die SV-Theatertage auf die Beine zu stellen erscheint immer wieder ein Gewaltakt und zeugt nur einmal mehr davon, wie eng doch die ganzen SV-Bünde miteinander kooperieren, wie stark sich jeder einbringen will und wie sehr auf die Worte mancher Verbandsgeschwister verlass ist.
Nachdem nun also das scheinbar engagierte Kiel keine Bühne auftreiben konnte und Marburg (mal wieder) abgesprungen ist, kurzfristig, fand der Theatertag nun also auf dem Haus der Nordmark zu Hamburg statt. Bühnenteile wurden angemietet, damit wenigstens ein bisschen Theateratmosphäre aufkommen konnte. Und immerhin gab es einen Fluter um diese auch noch auszuleuchten.
Nichtsdestotrotz ließen sich die beiden verbliebenen aufführenden Bünde nicht unterkriegen, diese da die Frankfurter mit ihrer Version von “Die Schöne und das Tier”, sowie wir Erlanger mit dem seltsamen Paar waren, und spielten so gut es ging unsere bestmögliche Leistung aus. Was wir vermochten war das Publikum zu unterhalten. Schade nur, dass dieses Publikum aus ein paar Aktiven vor Ort (HH1 & HH2), sowie der jeweils anderen Theatergruppe bestand. Achja, und noch ein paar unserer Erlanger Bundesbrüder.
Bedauerlich ist das freilich, lief doch im Vorhinein überhaupt keine Öffentlichkeitsarbeit, da Pressewart und Vertreter wohl beide zu viel um die Ohren gehabt hätten. Diesmal kann man’s wohl auch nicht auf ein großes Volksfest gleich um die Ecke schieben. Naja, zumindest weiß ich aus sicherer Quelle, dass Plakate für das Wochenende immerhin in virtueller Form existiert haben.
Was bleibt also von diesem/n SV-Theatertag/en?
Ein voller Samstagnachmittag, denn abends wurde eine Caecilien-Philistrierungskneipe geschlagen, die Aufführungen reine Staffage, dafür aber unglaublich motiviert. Man mag es wie einen netten Film sehen, der halt nebenbei läuftm während man sich auf das Großereignis am Abend vorbereitet. Kochen und basteln und so, ne?
Nichts aber gegen die Herrschaften, die da waren. Man wurde freilich durchgehend gut behandelt, hatte schöne Gespräche und Amusement, hervorragendes Essen. Drumherum war viel geboten und die Gastgeber hätten wohl kaum bessere sein können. Aber ist es das? Reicht das? Kann es genügen das Brimborium drumherum auszuschmücken und das eigentliche Großereignis nebenher laufen zu lassen?
Und ist es gerechtfertigt auf der Kneipe wieder vom tollen harmonischen SV zu sprechen, der alles so großartig machen würde?
Ein SV, der es nicht einmal schafft die einzelnen Bünde zu seinen Veranstaltungen zu bringen, weder als Produzent noch als Rezipient?
Nun, stecken wir mal nicht den Sand in den Kopf und geben den SV-Theatertagen im nächsten Jahr noch eine Chance. Es heißt doch, aller guten Dinge wären drei?
ThRx
Am 21. Juli 2009 um 16:59 Uhr
Joa, ich sag mal so: Gut, dass der Erlanger Anhang durch die Fahrt am Do wenigstens am Fr nen ganzen Tag Sightseeing betreiben und am Abend den ein oder anderen Kicker mit HH spielen konnte. Und finanziell is ja auch kein Schaden entstanden.
Apropos wenig Bünde…waren doch über 10 Bünde da…wenn man Zweit- und Drittaktive einrechnet :b
Aber deine weisen Worte qualifizieren dich auf jeden Fall schonmal für den Ältestenrat im nächsten Semester
Am 10. August 2009 um 20:42 Uhr
Casino 1249861346…
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