Und das größte Schaf ist…

Mai 7th, 2007

Nach dem reibungslosen und zügigen Ablauf des Antrittskonvent stand am Freitag, den 20.04.07 die Antrittskneipe auf dem Programm. Vorneweg nochmals ein dickes Dankeschön an unseren Vbr. Fabian Klingbeil, der die Bierorgel übernahm. Der Posten der Bierorgel stellt im Moment tatsächlich ein großes Problem dar, wenn man bedenkt, dass Bastian zum Wintersemester umzieht. Auch für den Chor ist es dringend nötig einen Pianisten zu finden. Für den Fall, dass dies hier jemand liest und sich denkt: “Mensch, der xy kann doch Klavier spielen”, dann möge er das dem Musikwart mailen. Zurück zur Kneipe. Highlights gab es eigentlich keine, Einlagen musikalischer Art für den Offiz waren mir leider auch keine angekündigt worden, so dass ich aufgrund meines Husten mein Zepter nach etwa 1:15h an AH Jochen Gronemann weitergab. Im Inoffiz wurden wir dann noch von Fuxmajor Ralf Engelbrecht mit einem ewig langem Schrieb, der wohl irgendetwas mit Bier zu tun haben schien, drangsaliert, bevor sich die Veranstaltung langsam auflöste.

Am folgenden Sonntag trat AH Armin Weichselbaum erwartungsgemäß zur Verteidigung des riesigen, aus Gold gefertigten Schafkopfpokal an. Erfreulicherweise fanden sich sogar 11 Herausforderer(-innen) auf dem Haus ein, um ihm diesen streitig zu machen. Nach zwei Runden hartem Kampf, unterbrochen durch eine kleine, feine Brotzeit, gewann AH Horst Gwinner. Er hatte einfach viel ‘määäär’ Punkte gesammelt als alle anderen. Die Gravur und Pokalübergabe folgt in Kürze.

Junta kommt aus dem Spanischen und heißt grob übersetzt “zusammen”. Nomen est omen beim Brettspiel vom Fuxmajor, das den selben Namen trägt. Am 30.04. fanden wir uns gegen 18:30 im Fitzenzimmer ein, um uns dem Studium einer echt bananenrepublikanischen Vetternwirtschaft mit ”revolucion” zu widmen. Spaß gemacht hats allemal, es gab viele lustige und überraschende Situationen und Wendungen und gewonnen hab natürlich ich - wer auch sonst … der ewige Innenminister ist einfach der Mächtigste; ich werde gewinnen, solange mir weiterhin vertrauensvoll das Amt übergeben wird und ich dem jeweiligen Präsidenten im optimalen Moment in den Rücken fallen kann - durch die geschickte Anlage eines Spielgeldscheins bei Fux Peter, der sich dadurch den zweiten Platz sichern konnte. Wiederauflage ist ausdrücklich erwünscht!!

Der Maiausflug am gestrigen Sonntag war zwar mit lausigen 6 Mitfahrern schlecht besucht aber gelungen, wozu auch die optimalen Witterungsverhältnisse beitrugen. Sonne, ein paar Wolken, eine leichte Brise und nicht zu hohe Temperaturen machten die Tour sehr angenehm, wenn auch wie immer gejammert wurde, gell Schrift- und Theaterwart. Was euch nicht umbringt, macht euch nur noch härter ;) Danke an Max für die Orga des Frühstücks. Ich erwarte schon jetzt Spitzenleistungen beim AMV-Athlon. Generell sollte mehr Sport getrieben werden. Wer auch immer Lust auf Radeln oder Joggen hat darf sich gern bei mir melden. Achja, hätte ich fast vergessen: Eingekehrt sind wir in Krausenbechhofen, das Essen war, wie schon bei der Karpfenwanderung, spitze.

Sind wir nicht alle ein bischen Belgier? Ich verabscheue mich, bis zum nächsten Mal!

Tobi’x

Denen hätte ich was gehustet …

April 15th, 2007

Das Semester beginnt zwar erst morgen, aber die ersten Veranstaltungen sind schon vorbei.

Den Hausputztag möchte ich an dieser Stelle als erstes anführen. 10 Aktive, unter ihnen ein, wie man im Radsport sagen würde, “Edelhelfer” aus Regensburg, machten sich am Samstag morgen nach einem leckeren Frühstück - Merke: ohne Mampf, kein Kampf - daran die Verbindungsräumlichkeiten und die Außenbereiche auf Vordermann zu bringen. Wir schafften es tatsächlich alle geplanten Arbeiten zu erledigen, obwohl in der Mittagszeit ein AH mit lichtem Haar und je einer Dose Schmieröl pro Hand hartnäckig versuchte uns abzulenken. Er hatte weniger Erfolg als rocktragende Universitätsmitarbeiterinnen, die - wie formuliert man das am elegantesten - schreitenderweise ihre körperlichen Vorzüge präsentierten. Zum Glück sah sie, wenn sie überhaupt die schmachtenden Blicke einiger Bbr. bemerkte, nur den Garten und nicht die Flure des Wohnbereichs, die man im Moment noch treffend mit “Nicht alles was glänzt, ist Gold - Speckschwarten glänzen auch!” beschreiben könnte.

Nachmittags fanden dann auch gleich noch die Vorbereitungen für das Kammerkonzert am Abend statt. Beim Konzert zog ich es vor im Garten teilzuhören. Nicht etwa weil mich die Bewegungen von Kammermusikern seekrank machen könnten, sondern weil ich ihnen wohl einiges gehustet hätte und diese Art der Störung den anderen Zuhörern im gut besuchten Saal ersparen wollte. Was ich hörte, waren zwei Teile gute Kammermusik verbunden durch eine Pause, die ausgiebig zur Unterhaltung genutzt wurde. Persönlich gefiel mir das Klaviertrio sogar leicht besser als das Quartett.

Im Namen der AMV möchte ich mich an dieser Stelle bei den Künstlern und den fleißigen Helferlein am Hausarbeitstag bedanken und hoffe, dass die weiteren Veranstaltungen ähnlich erfolgreich und produktiv sind.

Auf dass keine Abstreifer mehr geknickt in der Ecke im Treppenhaus liegen!

Tobix

Aprilscherze sind doof!

April 1st, 2007

Hola,

Wir haben einen Blog….April, April.

Halt, ist gar kein Scherz, es gibt ihn wirklich. Und er ist der neuste Baustein unserer guten Webpräsenz. Nachdem ich mir in den letzten 4 Wochen mit einem Intensivkurs Spanisch die Zeit vertrieben habe, wird der/die/das Blog ab heute regelmäßig von mir mit wissenswerten und belanglosen - aber vielleicht unterhaltsamen - Neuigkeiten aus dem Bundesleben gefüttert. Ich hoffe, es fühlt sich niemand von einigen Dreistigkeiten, die ich mir wohl erlauben werde, zu sehr auf den Schlips getreten. Gespannt bin ich darauf, wieviele Leute und vor allem welche Leute meinem Gesülze Aufmerksamkeit schenken werden. Am Ende werden die Einträge weltberühmt, ich kann vor lauter Geld und Ruhm mein Studium abbrechen und mich gleich noch selbst philistrieren, bevor ich in einem Sonderkonvent meinen Nachfolger wählen lasse. Apropos Philistrierungen … so dringend manche davon im letzten Semester auch notwendig waren, ein bischen geschickter verteilen sollten wir sie in Zukunft doch, damit wir hier öfter ein leckeres Gratisessen abbekommen und Bastian sich nicht wieder die Finger wundspielen muss. Und wäre ich der Allwissende anstatt Präside, hätte ich die Antrittskneipe nicht auf den 20.4.07 gelegt und wir hätten gleich die Nächste gehabt. Denn mein Kassenwart hatte eine Heimsuchung vom guten Geist Heiko K., der aber leider zu diesem Zeitpunkt wieder zum Spuken aufs Schiff muss.

Unser aller Dr. Heißluftfön aka ‘Heiliger St. Florian, schütz unser Haus, zünd andre an!’ hat gestern seinen Ausstand gegeben und verlässt das Land der fränkischen Biere in Richtung des Landes der belgischen Biere. Also, wenn der gesellschaftliche Aufstieg mit einem kulinarischen Abstieg verbunden ist, kann ich nur allen anderen Aktiven empfehlen die Sache mit der Promotion noch einmal gut zu überdenken.

Soviel erstmal von mir

Over and out

Tobix